James Joyce
A quiet echo on the 85th anniversary of his passing
*February 2nd 1882, Dublin – †January 13th 1941, Zurich
Am 13. Januar 2026 jährt sich der Todestag von James Joyce zum 85. Mal. Er starb 1941 in Zürich, fern von Dublin, dem Ursprung seiner Sprache und seiner Erinnerungen. Im Juli 2025 besuchte Patti sein Grab auf dem Friedhof Fluntern – ein Ort der Andacht, verborgen im Schatten hoher Bäume, wo der Stein sein schlichtes Zeugnis ablegt. Es ist zugleich die letzte Ruhestätte seiner Frau Nora, seines Sohns George und seiner Tochter Lucia.
Im leisen Gespräch mit dem Autor, dessen Werk die Moderne geprägt hat, verweilte sie dort. Ulysses, Finnegans Wake, ihre Sprachströme und Labyrinthe – sie öffnen Räume, in denen sich Gedanken verirren und wiederfinden.
Die Impressionen dieses Besuchs zeigen Momente der Nähe: Patti am Grab, eine Nachricht an Joyce in der Hand, verfasst im Odeon – jenem Café, das er so oft aufsuchte. Das sommerliche Licht fällt durch das Grün der Bäume, als trüge es ihre Worte weiter. Ein stiller Gruß, getragen von Dankbarkeit.
So bleibt Joyce nicht nur in seinen Büchern lebendig, sondern auch in den Gesten derer, die ihn suchen.